Die Auswahl an cPanel-Hosts ist kleiner als noch vor einigen Jahren. Hostinger verwaltet Shared-Hosting-Kunden über hPanel, SiteGround nutzt Site Tools und Hosting.com leitet Kunden mit standardmäßigem Webhosting inzwischen zu einem eigenen Panel. Wenn cPanel für dich Pflicht ist, reicht der Name des Anbieters deshalb nicht mehr aus. Du musst das konkrete Produkt prüfen.
Dieser Artikel behandelt sieben aktuelle Optionen. Er ist keine Rangliste auf Grundlage eigener Benchmarks: Wir haben nicht auf allen Plattformen dieselbe Website eingerichtet und denselben Lasttest ausgeführt. Aus der Reihenfolge folgt daher nicht, dass Nummer drei schneller als Nummer fünf ist. Die Produktdaten und Preise wurden am 25. Juli 2026 anhand offizieller Quellen geprüft.
Offenlegung: QDE veröffentlicht diesen Vergleich und steht an erster Stelle. Wir verkaufen selbst Shared Hosting mit cPanel. Dieses wirtschaftliche Interesse soll vor den Empfehlungen sichtbar sein und nicht erst im Fazit auftauchen. Die anderen sechs Anbieter sind enthalten, weil sie Neukunden ein cPanel-Hostingprodukt verkaufen und zusammen eine sinnvolle Bandbreite an Vertragslaufzeiten, Standorten, Supportmodellen und Ressourcenlimits abdecken.
Was "cPanel-Hosting" in diesem Vergleich bedeutet
cPanel ist die Oberfläche auf Kontoebene, über die du auf einem Linux-Hostingserver Dateien, Domains, Datenbanken, E-Mail, PHP-Einstellungen, Zertifikate und Anwendungen verwaltest. Der Anbieter betreibt WHM und den darunterliegenden Server. Du erhältst ein eingeschränktes cPanel-Konto.
Das cPanel-Logo macht zwei Hostingtarife nicht gleichwertig. Ein Anbieter kann einzelne Bereiche deaktivieren, eine andere Backupsoftware einsetzen, eigene CPU- und Speicherlimits vorgeben und entscheiden, ob Migrationen oder Wiederherstellungen enthalten sind. Bluehost macht cPanel über das Bluehost Portal zugänglich. Hosting.com verkauft es als eigenes Produkt neben dem Standard-Webhosting. GoDaddy bindet es in ein umfassenderes Kontodashboard ein. Die vertraute cPanel-Oberfläche ist nur eine Ebene des Dienstes.
Bei Backups kommt es besonders auf die genaue Formulierung an. cPanel kann ein vollständiges Kontoarchiv erstellen. Laut der eigenen Backupdokumentation können Kunden ein solches Vollbackup aber nicht automatisch über die cPanel-Oberfläche wiederherstellen. Dafür ist normalerweise der Zielhoster oder jemand mit WHM-Zugriff erforderlich. Auch das Transfer Tool von cPanel ist eine WHM-Administratorfunktion und keine Schaltfläche für jeden Shared-Hosting-Kunden.
Die sieben Anbieter im Vergleich
Aktionspreise lassen sich nur schwer direkt vergleichen. Manche Angebote erfordern eine Vorauszahlung für ein, zwei oder drei Jahre, während andere monatlich abgerechnet werden. Steuern, Region, Bedingungen für eine kostenlose Domain, E-Mail und Verlängerungspreise unterscheiden sich ebenfalls. Die Tabelle zeigt das jeweils wichtige Preismuster, vergleichen solltest du aber den vollständigen Betrag im Warenkorb.
| Anbieter | So wird cPanel bereitgestellt | Preismodell, geprüft am 25. Juli 2026 | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| QDE | Direkter cPanel-Zugriff bei jedem Shared-Hosting-Tarif | Ab €2.95/month, monatliche Abrechnung ohne Einführungspreis | EU-Hosting, planbare Abrechnung und eine dedizierte IPv4-Adresse |
| Bluehost | cPanel über das Bluehost Portal; nicht in Bluehost Cloud enthalten | Starter verlängert sich je nach Laufzeit für $9.99 bis $15.99/month | WordPress-Einsteiger, die ein geführtes Kundenportal möchten |
| HostGator | cPanel beim Shared Hosting | Niedriger Einführungspreis, danach veröffentlichte reguläre Tarife | Erste Websites, bei denen der Einstiegspreis zählt und der Käufer die Verlängerung prüft |
| InMotion Hosting | cPanel bei jedem Shared-Hosting-Tarif | Aktionspreise bei Vorauszahlung ab $4.79/month; höhere Verlängerungspreise | Agenturen und Entwickler, die viel Speicher und mehr Runtime-Werkzeuge benötigen |
| Hosting.com | Eigenständiges Produkt Pro cPanel Hosting | Aktionslaufzeit, anschließend der im Warenkorb angezeigte reguläre Preis | Ehemalige A2-Kunden und cPanel-Migrationen, die von LiteSpeed profitieren |
| Namecheap | cPanel beim Stellar Shared Hosting | Stellar kostet im ersten Jahr $1.91/month; Verlängerung für $55.88/year | Domainkunden und kleine Websites mit knappem Budget |
| GoDaddy | cPanel beim Linux Web Hosting | Preise und Tarifnamen unterscheiden sich nach Markt und Laufzeit | Kleine Unternehmen, die Domains und Hosting bei einem Anbieter bündeln möchten |
1. QDE
QDE Shared Hosting läuft in Amsterdam und nutzt in jedem Tarif cPanel. Starter kostet €2.95/month, Standard €4.95/month und Premium €9.95/month. Das sind Monatspreise und keine kurzen Einführungspreise, die eine mehrjährige Vorauszahlung erfordern.
Jedes Konto erhält eine dedizierte IPv4-Adresse, tägliche externe Backups, kostenlose TLS-Zertifikate, MariaDB mit phpMyAdmin und pro Website eine wählbare PHP-Version von 8.2 bis 8.5. Das Netzwerk hat einen gemeinsam genutzten 10-Gbps-Uplink. "Gemeinsam genutzt" ist hier wichtig: 10 Gbps bezeichnet den angeschlossenen Port und nicht die für ein einzelnes Hostingkonto reservierte Bandbreite.
Der Dienst ist für PHP-, WordPress- und statische Websites gedacht. Jedes Hostingkonto kann bis zu 512 MB RAM verwenden. Ein Projekt, das Root-Zugriff, Docker, Systempakete oder eine uneingeschränkte Node.js- oder Python-Umgebung benötigt, gehört stattdessen auf einen VPS.
QDE akzeptiert iDEAL, PayPal, Kreditkarten, Bitcoin, Litecoin, USDT und Monero. Du kannst die Oberfläche vor dem Kauf über die QDE-cPanel-Demo mit dem Benutzernamen demo und dem Passwort I8.aB?*+AFx~t{w- ansehen.
Geeignet für: Websitebetreiber, die cPanel auf niederländischer Infrastruktur, eine dedizierte IPv4-Adresse und eine monatliche Abrechnung ohne späteren Preissprung möchten.
Vor der Bestellung prüfen: Das Kontolimit von 512 MB und die auf PHP ausgerichtete Umgebung sind für herkömmliche Websites gedacht, nicht für eigene Serversoftware.
2. Bluehost
Bluehost steht von den aktuell gelisteten Anbietern am längsten auf der Hosting-Empfehlungsseite von WordPress.org. Der aktuelle Shared-Hosting-Tarif Starter unterstützt bis zu 10 Websites mit 10 GB NVMe-Speicher. Enthalten sind außerdem eine Domain im ersten Jahr, Let's-Encrypt-Zertifikate, ein WordPress-Migrationswerkzeug, CDN-Zugriff und eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie für das Hosting.
cPanel ist vorhanden, aber Bluehost stellt es nicht mehr in den Mittelpunkt jeder Aufgabe. Laut der Anleitung zum cPanel-Zugriff vom Juni 2026 sind die meisten Funktionen im Bluehost Portal verfügbar. Für Datenbanken, E-Mail, FTP und andere erweiterte Einstellungen gibt es dort eine cPanel-Schaltfläche. Bluehost Cloud enthält überhaupt kein cPanel.
Der reguläre Preis verdient ebenso viel Aufmerksamkeit wie das Einstiegsangebot. Das aktuelle Preisblatt für Shared Hosting nennt für Starter bei monatlicher Laufzeit einen Verlängerungspreis von $15.99/month, bei 12 Monaten umgerechnet $11.99/month und bei 36 Monaten umgerechnet $9.99/month. Eine längere Laufzeit senkt den Monatsdurchschnitt, verlangt aber eine höhere Vorauszahlung.
Geeignet für: neue WordPress-Nutzer, die den Einrichtungsablauf, die WordPress-Werkzeuge und die umfangreiche Supportbibliothek von Bluehost schätzen, cPanel aber weiterhin für klassische Hostingaufgaben verfügbar haben möchten.
Vor der Bestellung prüfen: Wenn cPanel zwingend erforderlich ist, muss das Produkt Shared Hosting oder Web Hosting ausweisen. Bluehost Cloud verwendet eine andere Verwaltungsumgebung.
3. HostGator
HostGator Shared Hosting bietet weiterhin cPanel. Die aktuelle Shared-Hosting-Funktionstabelle führt die Tarife Hatchling, Business und Pro mit 10, 50 beziehungsweise 100 Websites auf. Der Speicher reicht von 10 GB bis 100 GB. Jeder Tarif nennt SSL, ein CDN, ein Migrationswerkzeug, verwaltete WordPress-Updates und eine 30-tägige Geld-zurück-Frist.
Die Dokumentation ist allerdings nicht konsistent. Die Funktionstabelle verwendet Hatchling, Business und Pro, während die veröffentlichte Tabelle mit Verlängerungspreisen weiterhin Hatchling, Baby und Business nennt. Dort kostet Hatchling $17.59 für einen Monat, bei einer Verlängerung um ein Jahr umgerechnet $13.19/month und bei drei Jahren umgerechnet $10.99/month.
Für das konkrete gewählte Produkt sollten der Warenkorb und die Verlängerungsmitteilung maßgeblich sein. Wenn die öffentlichen Tarifnamen nicht sauber übereinstimmen, ist es sinnvoll, eine Kopie der Bestellübersicht zu speichern.
HostGator und Bluehost sind keine voneinander unabhängigen Unternehmen: Beide gehören zu Newfold Digital. HostGator bezeichnet sich als indirekte Tochtergesellschaft, Bluehost nennt Newfold Digital als Muttergesellschaft. Kundenportale, Aktionen und Produktentwicklung können sich weiterhin unterscheiden. Wer bei der Auswahl auch die Marktkonzentration berücksichtigt, sollte diese Verbindung aber kennen.
Geeignet für: Betreiber einer ersten Website, die einen etablierten cPanel-Host mit niedrigem Aktionspreis und späteren Upgrade-Möglichkeiten zu größeren Hostingprodukten suchen.
Vor der Bestellung prüfen: Kontrolliere im Warenkorb den Tarifnamen, das Websitelimit, die Verlängerungslaufzeit und den regulären Preis. Die aktuellen Vergleichs- und Verlängerungsseiten von HostGator stimmen nicht vollständig überein.
4. InMotion Hosting
Die Shared-Hosting-Tarife von InMotion Hosting kombinieren cPanel mit NVMe-Speicher und höheren veröffentlichten Websitelimits als die meisten Einstiegstarife in dieser Liste. Launch unterstützt zwei Websites und 100 GB Speicher. Power unterstützt 10 Websites und 200 GB. Pro unterstützt 40 Websites, 300 GB, 2 vCPU cores, 4GB RAM, eine dedizierte IP-Adresse und WHM-Zugriff für bis zu vier cPanel-Kundenkonten.
InMotion enthält außerdem Werkzeuge, die bei einfachem Shared Hosting ungewöhnlich sind. Die aktuelle Seite nennt SSH, Git, Node.js, Python, Ruby, WP-CLI, MySQL und PostgreSQL. Es bleiben verwaltete Shared-Hosting-Konten ohne Root-Zugriff, sie decken aber mehr Entwicklungsabläufe ab als ein reiner PHP-Tarif.
Die lange Erstattungsfrist ist ein weiterer praktischer Unterschied. InMotion wirbt mit einer vollständigen 90-tägigen Geld-zurück-Garantie und einer kostenlosen Migration auf Grundlage eines cPanel- oder WordPress-Backups. Aktionspreise für Launch beginnen bei vorausbezahlten Laufzeiten umgerechnet bei etwa $4.79 oder $4.99/month. Die veröffentlichten Verlängerungspreise liegen für diese Laufzeiten bei ungefähr $13.99 bis $14.99. Monatliche Zahlung ist teurer.
Eine lange Erstattungsfrist oder kostenlose Migration sagt nichts über die enthaltenen Backups aus. In der Tariftabelle wird der Backup Manager als verfügbar beschrieben. Prüfe deshalb, ob der gewünschte Backupplan enthalten ist oder als Zusatzoption verkauft wird.
Geeignet für: kleine Agenturen oder Entwickler, die cPanel, viel Speicher, SSH und moderne Runtime-Werkzeuge möchten, ohne selbst einen VPS zu verwalten.
Vor der Bestellung prüfen: Vergleiche die gesamte Vorauszahlung, den Verlängerungspreis und die Backupoption. Bei Launch ist der Support auf Chat und Tickets beschränkt, Telefonsupport beginnt in höheren Tarifen.
5. Hosting.com, ehemals A2 Hosting
A2 Hosting wurde im April 2025 zu Hosting.com, nicht 2026. Das Unternehmen kündigte die Umbenennung nach der Übernahme durch World Host Group an. Rechtlich firmiert weiterhin A2 Hosting, LLC unter dem Namen Hosting.com.
Die Produktaufteilung hat sich seitdem verändert. Standard-Webhosting verwendet nun das Panel von Hosting.com. Wer ausdrücklich cPanel möchte, muss Pro cPanel Hosting wählen. Diese separate Produktlinie enthält die vollständige cPanel-Oberfläche, LiteSpeed auf NVMe-Speicher, MariaDB, Softaculous, E-Mail unter der eigenen Domain, tägliche Backups mit Wiederherstellungspunkten für 30 Tage, kostenloses SSL und Migrationshilfe. Hosting.com wirbt für neue Shared-Hosting-Käufe mit einer 30-tägigen Geld-zurück-Garantie.
Diese Unterscheidung ist bei älteren A2-Vergleichen wichtig. Eine Rezension mit der Aussage "A2 Hosting enthält cPanel" kann ein bestehendes Konto oder eine frühere Produktpalette beschreiben. Im Jahr 2026 entscheidet der Produktname im Warenkorb darüber, welches Panel ein Neukunde erhält.
Geeignet für: cPanel-Nutzer, die von einem anderen Host wechseln und einen verwalteten LiteSpeed-Stack samt Migration durch den Anbieter über Backup und Wiederherstellung möchten.
Vor der Bestellung prüfen: Wähle ausdrücklich Pro cPanel Hosting. Der günstigere oder auffälliger platzierte Weg zum Standard-Webhosting kann stattdessen das eigene Verwaltungspanel von Hosting.com verwenden.
6. Namecheap
Namecheap Shared Hosting nutzt cPanel und Softaculous in den Tarifen Stellar, Stellar Plus und Stellar Business. Der Einstiegstarif Stellar unterstützt drei Websites und enthält 20 GB SSD-Speicher. Beworben wird er im ersten Jahr mit $1.91/month, abgerechnet als $22.92. Aktuell verlängert er sich für $55.88/year. Bei monatlicher Verlängerung kostet er $5.88.
Diese Verlängerungspreise änderten sich am 19. Mai 2026. Namecheap veröffentlichte die neue Tabelle mit Verlängerungspreisen für Shared Hosting, anstatt Kunden den Betrag aus einem Rabattprozentsatz errechnen zu lassen. Stellar Plus verlängert sich für $85.44/year, Stellar Business für $128.88/year.
Die Backupabdeckung unterscheidet sich je nach Tarif. Laut Namecheap erhalten Stellar Plus und Business cPanel AutoBackup mit täglichen, wöchentlichen und monatlichen Wiederherstellungspunkten. Die Hostingrichtlinie beschreibt für den Einstiegstarif Stellar einen weniger umfangreichen internen Sicherungsplan. Die aktuelle Erstattungsrichtlinie gewährt neu abgeschlossenen Shared-Hosting-Konten eine Frist von 30 Tagen.
Namecheap veröffentlicht außerdem Ressourcenlimits für Shared-Konten in seiner Richtlinie zur zulässigen Hostingnutzung. Ein Standard-Shared-Konto erhält 1 GB physischen Arbeitsspeicher, Stellar Plus und Stellar Business erhalten 2 GB. Für CPU, Prozesse und I/O gelten zusätzliche Grenzen. Diese Transparenz erleichtert die Einschätzung, ob eine Website mit vielen ressourcenintensiven Plugins noch auf Shared Hosting gehört.
Geeignet für: Namecheap-Domainkunden, persönliche Websites oder kleine Unternehmen, die günstiges cPanel-Hosting möchten und Domains und Hosting in einem Konto verwalten wollen.
Vor der Bestellung prüfen: Die Backups des Einstiegstarifs entsprechen nicht der AutoBackup-Richtlinie von Plus und Business. Das kostenlose Standard-SSL-Angebot gilt für ein Jahr.
7. GoDaddy
GoDaddy Web Hosting verwendet cPanel bei seinen Linux-Shared-Tarifen. Aktuelle regionale Produktseiten nennen NVMe-Speicher, AutoSSL, tägliche Kontobackups, ungemessene Bandbreite, CloudLinux-Ressourcensteuerung, ein Verfügbarkeitsversprechen von 99,9% und ein automatisiertes Migrationswerkzeug. Die höhere Produktreihe Web Hosting Plus bietet garantierte Rechen- und Speicherressourcen für Websites, die aus der normalen Shared-Zuteilung herausgewachsen sind.
Tarifnamen, Preise, enthaltene E-Mail-Leistungen und SSL-Bedingungen unterscheiden sich bei GoDaddy nach Land. In einigen Märkten führen aktuelle Produktseiten beispielsweise Starter, Economy, Deluxe und Ultimate auf, während älteres Vergleichsmaterial noch Maximum nennt. Nutze den lokalisierten Warenkorb für das Land, in dem der Kontoinhaber sitzt und bezahlt.
Auch die Erstattungsbedingungen solltest du direkt lesen. Die Hostingseite wirbt mit 30 Tagen, während die Erstattungsrichtlinie von GoDaddy vom Mai 2026 nach ihren Standardbedingungen Jahresverträgen 30 Tage und Monatsverträgen nur 48 Stunden einräumt. Die Richtlinie enthält außerdem produktspezifische Ausnahmen. Behandle einen monatlichen Kauf deshalb nicht als 30-tägigen Test, ohne die für deine Region geltenden Bedingungen zu prüfen.
Geeignet für: kleine Unternehmen, die GoDaddy bereits für Domains nutzen und Hosting, Abrechnung und Kontosupport lieber bei demselben großen Anbieter bündeln.
Vor der Bestellung prüfen: Vergleiche den regionalen Verlängerungspreis, die SSL-Laufzeit, Postfachbedingungen, Erstattungsfrist und das Websitelimit. Diese Angaben sind nicht in allen Märkten gleich.
Was du vor der Auswahl vergleichen solltest
Das Wort "cPanel" beantwortet nur die Frage nach der Oberfläche. Nach der ersten Woche sind meist diese Punkte wichtiger:
- Das konkrete Produkt: Bluehost Cloud hat kein cPanel, und das Standard-Webhosting von Hosting.com verwendet ein eigenes Panel. Eine Produktfamilie kann mehrere Verwaltungsoberflächen enthalten.
- Die vollständige erste Rechnung und Verlängerung: Multipliziere den monatlichen Vergleichspreis mit der vorausbezahlten Laufzeit, addiere Steuern und Domainkosten und notiere anschließend den regulären Verlängerungspreis.
- CPU, Speicher, Prozesse und I/O: "Ungemessene Bandbreite" sagt wenig darüber aus, wie viele PHP-Worker oder gleichzeitige Anfragen das Konto verkraftet.
- Backuphäufigkeit und Wiederherstellung: Prüfe Aufbewahrungsdauer, externe Speicherung, Abdeckung von Datenbanken und Postfächern, Wiederherstellung in Eigenregie und mögliche Gebühren.
- E-Mail und SSL nach dem ersten Jahr: Ein im ersten Jahr kostenloses Postfach oder Zertifikat kann später einen eigenen Verlängerungsposten verursachen.
- Umfang der Migration: Frage, ob der Anbieter nur Dateien oder auch Datenbanken, Postfächer, DNS-Zonen, Cronjobs, Zertifikate und Kontoeinstellungen überträgt.
- Serverstandort und Supportzeiten: Eine vertraute Oberfläche verkürzt keine Netzwerkentfernung und garantiert nicht, dass bei einem Ausfall ein erfahrener Techniker erreichbar ist.
Erstelle vor der Zahlung Screenshots der Produktübersicht und Verlängerungsbedingungen. Hostingseiten ändern sich häufiger, als die meisten Käufer sie erneut ansehen.
Wann ein VPS die bessere Wahl ist
cPanel Shared Hosting ist für WordPress und herkömmliche PHP-Anwendungen meist die einfachere Wahl. Der Anbieter wartet Betriebssystem, Webserver, Mailstack und cPanel-Lizenz. Du arbeitest innerhalb der Kontolimits.
Ein VPS passt besser, wenn du Root-Zugriff, Docker, eigene Systemdienste, ungewöhnliche Erweiterungen, eine eigene Netzwerkstruktur oder planbare Ressourcen auf Serverebene benötigst. Manche Shared Hosts stellen Werkzeuge für Node.js oder Python bereit, wie InMotion. Das ist aber nicht dasselbe wie die Kontrolle über Runtime und Betriebssystem.
Der Betrieb von cPanel auf einem VPS verändert auch die Kosten. Die cPanel-Lizenz kann extra kosten, und du bleibst für die Administration verantwortlich, sofern der VPS nicht ausdrücklich managed ist. Unser Vergleich von Shared Hosting und VPS erklärt diese Grenze ausführlicher. Der ergänzende Artikel zur Frage, ob cPanel 2026 noch das beste Verwaltungspanel ist, vergleicht cPanel mit Plesk, CloudPanel, HestiaCP, CyberPanel und DirectAdmin.
Welche Anbieter gehören auf deine Auswahlliste?
Unter den verglichenen Anbietern passt QDE am besten zu monatlichem EU-cPanel-Hosting mit dedizierter IPv4-Adresse. Bluehost bietet die klarste WordPress-orientierte Einführung, cPanel liegt jedoch hinter dem Kundenportal und fehlt in Bluehost Cloud. HostGator bleibt eine Option für Käufer, die auf den Aktionspreis achten, sofern sie den aktuellen Tarif und die Verlängerung prüfen.
InMotion ist ein guter Ausgangspunkt für Agenturen und Entwickler, die SSH, moderne Runtime-Werkzeuge, größere Speicherzuteilungen und eine lange Erstattungsfrist möchten. Hosting.com ist für LiteSpeed und cPanel-Migration interessant, aber nur über das separate Produkt Pro cPanel Hosting. Namecheap eignet sich für günstige kleine Websites und bestehende Domainkunden. GoDaddy passt zu Unternehmen, denen ein einziger Anbieter für Domains und Hosting wichtiger ist als eine besonders übersichtliche Preistabelle.
Kein Anbieter gewinnt in jeder Kategorie. Wähle zwei Kandidaten, die zur Website passen, vergleiche ihre Endpreise im Warenkorb und die Verlängerungskosten und stelle beiden dieselben Fragen zu Backups, Ressourcenlimits, Migration und Support.
Möchtest du ein monatlich abgerechnetes cPanel-Konto in Amsterdam oder Hilfe bei der Entscheidung, ob deine Anwendung einen VPS benötigt? Kontaktiere das QDE-Team mit den Websites, Postfächern und der Software, die du betreiben möchtest.
Häufig gestellte Fragen zu cPanel-Webhosting
Lohnt sich cPanel-Hosting 2026 noch?
Ja, wenn du eine vertraute Linux-Hostingoberfläche möchtest und dir die Möglichkeit offenhalten willst, zwischen klassischen Shared Hosts zu wechseln. Das Panel ist ausgereift und umfangreich dokumentiert. Wichtiger sind jedoch die Ressourcenlimits, Backups, der Support und die Verlängerungsbedingungen des Anbieters. Für Anwendungen mit Root-Zugriff oder einem eigenen Serverstack ist cPanel Shared Hosting nicht geeignet.
Enthält jeder Tarif dieser Anbieter cPanel?
Nein. Bluehost Cloud enthält kein cPanel. Hosting.com verwendet für sein Standard-Webhosting ein eigenes Panel und verkauft cPanel über das separate Produkt Pro cPanel Hosting. Bei VPS- und Dedicated-Tarifen mehrerer Anbieter kann die cPanel-Lizenz ebenfalls separat in Rechnung gestellt werden. Prüfe das konkrete Produkt und nicht nur die Marke.
Kann ich ein vollständiges cPanel-Konto zu einem anderen Anbieter übertragen?
In der Regel ja, aber der Zielhoster muss die vollständige Wiederherstellung häufig über WHM ausführen. Ein Kunde kann ein Vollbackup des Kontos erstellen und herunterladen, wenn der Hoster diese Oberfläche aktiviert hat. cPanel bietet normalen Kontonutzern jedoch keine automatische Schaltfläche zur Wiederherstellung eines Vollbackups. Frage den neuen Anbieter, was seine Migration umfasst, und teste danach E-Mail, DNS, Cronjobs, Datenbanken und Zertifikate.
Welcher cPanel-Host ist am günstigsten?
Das ändert sich mit Aktionen, Laufzeiten, Steuern und Regionen. Namecheap zeigte am 25. Juli 2026 in dieser Gruppe den niedrigsten monatlichen Vergleichspreis für das erste Jahr, verlangt aber eine jährliche Vorauszahlung und verlängert sich zu einem höheren Tarif. QDE beginnt bei €2.95/month mit monatlicher Abrechnung und ohne Erhöhung nach einer Einführungsphase. Vergleiche die Gesamtkosten für den Zeitraum, in dem du voraussichtlich bleibst, und nicht nur den auffälligsten Rabatt.
Was enthält QDE Shared Hosting mit cPanel?
Jeder QDE-Shared-Tarif enthält cPanel, eine dedizierte IPv4-Adresse, tägliche externe Backups, MariaDB mit phpMyAdmin, TLS-Zertifikate, WordPress-Verwaltung und pro Website eine wählbare PHP-Version von 8.2 bis 8.5. Die Tarife werden monatlich abgerechnet, enthalten ein Verfügbarkeits-SLA von 99,9% und haben nach den aktuellen Bedingungen eine 14-tägige Geld-zurück-Garantie.







